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Filme online schauen: Was lohnt sich? Streaming 2019, Gratis + Flats

Zuletzt aktualisiert am 24. März 2019 um 19:28

Du willst Filme online schauen, weißt aber nicht welche? Hier ein Blick in das fortlaufende Logbuch eines fleißigen Filmfans – mit ein paar Anregungen, welche Werke deine Zeit wert sein könnten. Stand der Dinge: Mittwoch, 20. März. Was gibt’s Neues?

Filme online schauen – aber welche lohnen sich?

Welche Filme online schauen?

Bubble vom Bleiben: Hier findest du neue Filme von 5 Streaming-Plattformen, die teils gratis (Arte, DasErste, Netzkino), teils als Flat verfügbar sind (Netflix, Prime Video) . Wie immer zu viele – also, was lohnt sich? Da ich nicht immer Zeit und Muße finde, meine Highlights herauszupicken, gibt’s hier den Filter zu meiner Streaming-Bubble (auf JustWatch).

Knackfrisch online:

Iron Man 1-3

Robert Downey Jr. als Tony Stark, seit Samstag, 24. März via Prime Video verfügbar.

Utøya 22. Juli (2018)

74 Min. | Ein Drama über das Attentat, das 2011 auf der titelgebenden, norwegischen Insel verübt wurde. Regisseur Erik Poppe zeigt in Echtzeit die Flucht eines Mädchens vor den Schüssen – wobei die wackelige Handkamera ihr ohne Schnitt über die Insel folgt. Damit legt der Film den Fokus ganz auf die Opfer-Perspektive. Figuren und Szenen sind fiktiv, basieren aber auf Erfahrungsberichten. Der Film versteht sich als eine Warnung vor dem zunehmendem Rechtsextremismus – und er funktioniert insoweit, dass er auf beklemmende Weise die sinnlose Gewalt darstellt. Utøya 22. Juli ist seit dem 19. März via Prime Video verfügbar.

Cleo – Mittwoch zwischen 5 und 7 (1962)

90 Min. | Ein Klassiker der französischen Nouvelle Vague, geschrieben und inszeniert von Agnès Varda (Augenblicke). In vielen kleinen Kapiteln und voller interessanter Beobachtungen erzählt, geht es in dieser Geschichte um eine berühmte Chansonsängerin, die eines Nachmittages auf die Diagnose eines Arztes wartet. Sehenswertes Werk der Filmgeschichte – und by the way mit übertriebenst süßen Katzenbabys in der Wohnung der Sängerin (oh ja, Cat-Content gab’s lange vor dem Internet!). Seit dem 18. März auf Arte verfügbar.

Reservoir Dogs – Wilde Hunde (1992)

99 Min. | Quentin Tarantinos erster richtiger Film (nach My Best Friend’s Birthday), ein Klassiker und Kultstreifen. Für Fans des Regisseurs von The Heightful Eight, Django Unchained und Kill Bill, ist Reservoir Dogs durchaus sehenswert. Seit dem 18. März auf Netflix verfügbar (ab 18 Jahren freigegeben).

Kirschblüten und rote Bohnen (2015)

113 Min. | Ein Drama von Naomi Kawase – seit dem 18. März via Prime Video verfügbar.

Cookie’s Fortune (1999)

118 Min. | Ein Klassiker von Robert Altman, mit Glenn Close, Julianne Moore und Liv Tyler (Wildling). Seit dem 18. März via Prima Video verfügbar.

Experimenter (2015)

97 Min. | Ein historisches Drama von Michael Almereyda, über psychologische Experimente, die in der 1960er Jahren an der Yale-Universität durchgeführt wurden. Ohne großen Klimax erzählt, dramaturgisch flach, doch mit einigen inszenatorischen Ideen gespickt. Wer sich für Stanley Milgram, den Autor von Gehorsam gegenüber Autorität interessiert, wird diesen Film sicher interessant finden. Experimenter ist seit dem 18. März via Prime Video verfügbar.

Nicht mehr ganz so knackfrisch:

Als wir träumten (2015)

117 Min. | Eine Verfilmung des gleichnamigen Romans von Clemens Meyer unter der Regie von Andreas Dresen (Halt auf freier Strecke, Gundermann). Es geht um eine Jungenclique im Leipzig der Nachwendezeit. Verfügbar in der Mediathek von DasErste.

Aswang (2011)

110 Min. | Ein philippinischer Action-Horror-Thriller über ein gestaltwandelndes Monster, das eine Mischung aus Hexe, Vampir und Ghul ist. Bei Letzterem handelt es sich um ein »leichenfressendes Fabelwesen« – fragwürdiges Fachwissen, das ich auch erst nachschlagen musste. 110 Minuten lang, verfügbar auf Prime Video.

Cold Skin – Insel der Kreaturen (2017)

101 Min. | Ein Insel-Action-Horrorfilm mit erstaunlich philosophischen und zwischenmenschlichen Anleihen von Genre-Liebhaber Xavier Gens (Frontiers). Für Fans düsterer Erzählungen durchaus sehenswert – vor kurzem haben wir Buch und Film miteinander verglichen (hier geht’s zum Blogbeitrag). Der Film ist verfügbar auf Prime Video.

Die Monster AG

92 Min. | Ein Animations-Klassiker aus der Pixar-Schmiede (siehe auch: unsere Filmkritik zu Findet Nemo & Findet Dorie), immer wieder sehenswert. Verfügbar auf Netflix.

Durch die Wand (2018)

100 Min. | Im Original: The Dawn Wall – eine Doku über Tommy Caldwell, den US-amerikanischen Profi-Kletterer, der ein wirklich außergewöhnlich hartnäckiger Vertreter unserer Spezies ist. Schon ohne großes Hinzutun ist seine Geschichte schier unglaublich – doch dramaturgisch klug erzählt in einer visuell hochwertig produzierten Doku werden wir Zuschauer*innen schlicht ins Staunen versetzt. Hier unsere Filmkritik dazu. Eine gute Portion Pathos ist dabei, passt aber zur monumentalen Kulisse. Seit Montag, 4. März, verfügbar auf Netflix.

Inception (2010)

148 Min. | Bombastischer Mindfuck von Christopher Nolan, über Diebeszüge im Unterbewusstsein. Schon knapp 10 Jahre her, dass dieses Werk das Licht der Leinwände erblickt hat. Jetzt kann man’s auf Netflix sehen.

Rosie (2013)

106 Min. | Ein Spielfilm aus der Schweiz über eine lebensfrohe Witwe (Sibylle Brunner), der gerne mal einen über den Durst trinkt. Regie: Marcel Gisler (Electroboy). Verfügbar auf Prime Video.

The Dark Knight Rises (2012)

164 Min. | Schau an, eine Christoph-Nolan-Woche! Neben seinem meisterhaften Thriller gibt’s nun auch seine vielleicht am wenigsten meisterhafte Comic-Verfilmung auf Netflix. Beim Ranking von Batman-Filmen im Empire-Podcast schnitt The Dark Knight Rises jedenfalls gar nicht gut ab.

Kurzfilme der Woche

Frisch gefeatured auf Short Of The Week wurden diese beiden Kurzfilme [englischsprachig, nicht jugendfrei]:

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