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Was ist Freiheit? · Gedanken zu einem Grundbegriff der Philosophie

Zuletzt aktualisiert am 27. September 2019 um 16:19

In der Praktischen Philosophie, die sich mit den Handlungen von Vernunftwesen (das sind wir Menschen, auch wenn man’s nicht immer merkt) auseinandersetzt, da ist Freiheit der Schlüsselbegriff schlechthin. Ohne Freiheit gibt es kein menschliches Handeln, sondern nur Verhalten, reagieren auf innere und äußere Reize. Das, was Tiere tun.

Photo by Zack Minor on Unsplash

Ohne Freiheit kein Handeln

Befreiung basiert auf der Konstruktion eines Bewußtseins, das als phantasievolles Erkennen der Unterdrückung neue Handlungsmöglichkeiten eröffnet.

Donna Haraway, in: Ein Manifest für Cyborgs (1985)

Die Umsetzung eines Ziels

Der Hund wedelt nicht mit dem Schwanz, weil er seine Freude ausdrücken will. Die Freude ist es, die sich durchs Schwanzwedeln ausdrückt – der Hund reagiert auf den inneren Reiz der Freude. Er verhält sich entsprechend seiner Natur. Auch der Mensch tut das. Wenn wir atmen oder blinzeln oder als Babys vor Freude quietschen, dann ist das Verhalten auf einem tierischen Niveau. Die Freude muss irgendwie raus. Also quietschen wir. Das ist Verhalten. Was uns als Menschen aber auszeichnet, ist die Möglichkeit zu Handeln. Handeln, das ist die gewollte Umsetzung eines bestimmten Ziels.

Der Mensch wedelt mit seiner Hand, weil er seine Freude ausdrücken will – darüber, einen Bekannten getroffen zu haben. Ein solches Wollen setzt voraus, dass man sich auch eine alternative Handlung denken könnte. Nicht zu winken zum Beispiel.

Ein Wollen setzt also eine denkbare Handlungsalternative voraus – sowie die Freiheit, diese zu wählen. Damit sind wir wieder beim Ausgangspunkt: Es gibt kein menschliches Handeln ohne die Freiheit. Ohne sie ist es keine Handlung, sondern eine notwendige Kausalkette, Ursache und Wirkung. Wenn ein Roboter einen anderen Roboter sieht und grüßt, dann ist es keine Handlung, sondern Programmierung – der Wille der Programmiererin war es, dass der Roboter bei Ansicht eines anderen Roboters grüßt, Ursache und Wirkung.

Den Blogbeitrag als Video gibt’s übrigens hier:

Folgenden Einwand bekam ich via YouTube-Kommentar:

Deine Ausführungen zu den Unterschieden zwischen Tier und Mensch sind schlicht und ergreifend falsch und längst widerlegt. Die moderne Verhaltensbiologie ist längst dabei, die tierischen Personen und ihre Kommunikation zu ergründen. Das, was du sagst ist Gedankengut des 17. Jahrhunderts (Descartes). Zur Erinnerung: Damals dachte man auch, dass man Hexen durch absurde Tests erkennen kann und dass es eine gute Idee ist, die »Hexen« dann zu verbrennen. 😉 PS: Meine Hunde haben auch Gesetze und Regeln, an die sie sich halten…und doch wählen sie manchmal die Option, zu warten, bis ich tief und fest schlafe oder kurz auf dem Klo bin (oder mich auch nur kurz umdrehe), um völlig lautlos und gemeinsam (!) in der Küche Leckereien zu stehlen. Das »gemeinsam« ist interessant, weil sie, wenn es NICHT heimlich sein muss, um zu gelingen, sich um die Leckerei streiten würden (und das ist dann sehr laut). ^^

NumHeut

Arbeitslose Philosophen

Während die Programmiererin den freiheitliche Faktor aus dem Gegenstand ihres Interesses oft wegdenken kann, wären praktische Philosophen ohne Freiheit praktisch arbeitslos – eben weil menschliches Handeln »ihr Ding« ist und sich die Praktische Philosophie auch als normative Wissenschaft versteht. Sie will nicht nur (deskriptiv) beschreiben, wie etwas ist, sondern (normativ) vorschreiben, wie etwas sein soll. Oder wie man handeln soll. Doch ohne Freiheit gibt es auch kein Sollen, also kein Ausrichten der Handlung nach Gut und Böse oder gerecht und ungerecht. Nun wird »sollen« in unserem Sprachgebrauch etwas locker verwendet. Wenn der Hund den Stock apportieren »soll«, hat das nichts mit Handlungsfreiheit und Tugend zu tun, sondern ob man den Hund gut dressiert hat, sich entsprechend zu verhalten.

So, wie ein Roboter programmiert ist und nicht tut, was er tun soll, nach dem Motto: »Wir würden es begrüßen, wenn du mit der Heckenschere die Hecke scherst und nicht den Nachbarn enthauptest.« Stattdessen tut er, was er tun muss, weil ihm seine Programmierung keine Handlungsoptionen gewährt. Achtung! Wenn ein Polizistensohn singt: »Ein Junge muss tun, was ein Junge tun muss.« – dann steht das wieder unter dem Aspekt der Handlungsfreiheit, weil der Polizistensohn ja ein Mensch und somit ein Vernunftwesen ist, auch wenn er unvernünftige Sachen sagt oder macht. Wie wir alle. Zurück zum Roboter.

Freiheit für Roboter

Eine spannende Schnittstelle, an der jene Programmiererin mit praktischen Philosophen ins Gespräch kommt, ist etwa das selbstfahrende Auto. Die Programmiererin fragt sich: Was befehle ich dem Auto, wenn ein Unfall unausweichlich ist – soll es rechts den 75-jährigen E-Biker überfahren, oder links in das Auto crashen, mit drei Kindern auf der Rückbank? Die Programmiererin will das nicht entscheiden, das Auto soll es tun. Doch selbst die fortschrittlichste Technologie kann weder die genauen Auswirkungen eines Zusammenpralls ausrechnen, noch darf es überhaupt auf die Idee kommen, ein Menschenleben gegen ein anderes abzuwägen – da wir doch gemäß unserer Verfassung alle gleich (erhaltenswert) sind.

Ein interessanter Ansatz in dieser fortlaufenden Diskussion lautet, dem Auto eine Art Zufallsgenerator für den Unfall-Fall einzubauen. Interessant deshalb, weil damit wieder die Freiheit ins Boot geholt wird. Zur Erinnerung: menschliches Handeln = denkbare Handlungsalternativen + die Freiheit, sie zu wählen.  Damit würde den Fahrzeugen der Zukunft sozusagen menschliche Fehlbarkeit implementiert werden. Der Zufallsalgorithmus kann ihnen die falsche Handlungsalternative vorgeben. Jetzt dürfen sich die praktischen Philosophen die Zähne daran ausbeißen, wie man den Fahrzeugen menschliche Ethik in die Software schreibt.

Lesetipps: Hier geht es zu unserem Blogbeitrag über den Unterschied zwischen Ethik und Moral – und hier beantworten wir die Frage: Was ist Selbsterkenntnis?

Freiheit durch Unfreiheit

Wir bleiben beim Menschen, bei dir – oder besser: bei uns. Denn du bist ja nicht allein auf der Welt. Du hättest die Freiheit, statt dem, was du tust, etwas anderes zu tun, das du dir alternativ denken kannst. Du hättest die Freiheit, weil du frei bist von inneren und äußeren Zwängen – aber es gibt ja noch Gesetze, Normen und Regeln, die dein Leben bestimmen und deine Freiheit in Einklang bringen mit der Freiheit eines jeden anderen Vernunftwesen, deiner Mitmenschen. Wir sind umgeben von Imperativen („Du sollst dies nicht! Du sollst das nicht!“), doch dabei handelt es sich weniger um Zwänge, die deine Handlungsfreiheit einschränken, sondern vielmehr ermöglichen und erhalten.

Damit kommen wir zum Verhältnis von innerer und äußerer Freiheit, zu Immanuel Kant und seinem sehr bekannten Imperativ und wie er uns zu einem Verständnis von Freiheit durch Unfreiheit führt – kurzum: Wir machen ein Riesenfass auf! Hier geht es zum Teil 2 unserer Antwort auf die Frage: Was ist Freiheit?


Als Lektüre zur Einstimmung auf den nächsten Teil empfehle ich Burghardt Kiegeland: Freiheit von & Freiheit zu (hier als PDF)

Gedanken zur Freiheit · Teil 2

Der zweite Teil meiner Beschäftigung mit Freiheit in der Praktischen Philosophie kommt etwas verspätet. Weil ich keine Zeit hatte, möchte ich sagen. Aber das ist natürlich Unfug. Ich hatte in den letzten Wochen an jedem einzelnen Tag genauso viel Zeit wie auch sonst zur Verfügung. Jeweils 24 Stunden. Ich habe die Zeit einfach anders verwendet. Damit sind wir auch schon mitten im heutigen Thema.

In Teil I habe ich mich zum Einstieg recht allgemein mit der Freiheit des Einzelnen als Mensch und Vernunftwesen überhaupt beschäftigt. Im Gegensatz zum tierischen Verhalten oder der Programmierung eines Roboters. In dem Exkurs über innere und äußere Freiheit ging es im Anschluss daran um Willensfreiheit und Determinismus. Also inwiefern unser Leben als vorbestimmt betrachtet werden kann. Im Wesentlichen ging es dabei immer um die „Freiheit von“ etwas, sei es inneren Zwängen oder äußeren Gegebenheiten.

Negative und positive Freiheit

»Freiheit von« nennt man auch negative Freiheit. Das heißt, wir können uns ihrer nicht bewusst werden und auch nicht aus der Erfahrung auf sie schließen. Und das heißt: Sie betrifft noch nicht die äußere Welt, um uns herum, sondern verbleibt in unserem Bewusstsein. Dass wir uns dieser negativen Freiheit, obwohl im Bewusstsein, nicht bewusst werden können, darf man sich der Einfachheit halber mit einem Bild aus der äußeren Welt veranschaulichen: Unser Bewusstsein ist hier wie ein Augapfel zu verstehen, der ja auch nicht sehen kann, was in ihm selbst steckt.

Die negative Freiheit – mit Immanuel Kant gesagt: die »Unabhängigkeit der Willkür durch die Antriebe der Sinnlichkeit« (die Freiheit des Willens über unsere Neigungen und Triebe) – ist Voraussetzung für die positive Freiheit. Damit ist die Fähigkeit unserer Vernunft gemeint, sich selbst Gesetze zu geben. Gesetze wie Kants berühmten kategorischen Imperativ, stets nur so zu handeln, dass die Maximen meines Willens stets zum Prinzip einer allgemeinen Gesetzesordnung werden könnten. Aber auch weniger strenge Gesetze wie: Ich will gesünder leben, deshalb verzichte ich auf Fastfood.

Zur Erinnerung: dass es in der Praktischen Philosophie ohne Freiheit nicht viel zu tun gibt, zeigt ein wiederholter Blick auf ein paar Themen der Praktischen Philosophie. Als da wären:

  • Ethik: Wer nicht frei ist, überhaupt zu handeln, kommt gar nicht erst in die Verlegenheit, ethisch zu handeln.
  • Rechtsphilosophie: Käme der Mensch nicht mit dem Urrecht der Freiheitlichkeit zur Welt, wäre er gar nicht fähig gewesen, eine Rechtsordnung zwischen sich und anderen Menschen zu etablieren. Ohne Freiheit gäbe es kein Recht.
  • Politische Philosophie: Wenn Menschen nicht die Freiheit hätten, ihre Handlungen auf ein Gemeinwohl hin auszurichten, dann bliebe auf die politische Philosophie überflüssig.

Zum Unterschied und den jeweiligen »Zuständigkeitsbereichen« von Theoretischer und Praktischer Philosophie gibt’s hier einen Blogbeitrag.

Denken in Allgemeinbegriffen

Der Philosoph Johann Gottlieb Fichte sieht die Freiheit des Menschen darin begründet, dass er in Allgemeinbegriffen denken kann. Ein Allgemeinbegriff umfasst (wie »allgemein« schon andeutet) potentiell einfach alles. Sowohl das, was es gibt, als auch das, was es (noch) nicht gibt. Beispiel: Du gehst ins Kino und schaust dir den neuen Black Panther Film an. Bevor es losgeht, glotzt du auf die weiße Leinwand. Du hast einen Begriff für das Ding, das da vor dir hängt. Es heißt »Leinwand«. Da du dir diesen Begriff denken kannst, kann du dir auch dessen Negation vorstellen, ganz einfach: dass da keine Leinwand hängen würde.

Wenn der Film losgeht, schaust du dir das Abenteuer in dem afrikanischen Staat Wakanda an. Wieder gibt es einen Begriff dafür, »Wakanda«, und du kannst dir auch vorstellen, dass es Wakanda nicht gibt. In diesem Fall sogar ganz einfach, weil es den Staat Wakanda in echt eben nicht gibt. Seine Bewohner sind Schauspieler, das ganze Ding eine Kulisse. Aber irgendwer hat irgendwann seine Fähigkeit, in Allgemeinbegriffen denken zu können, dazu genutzt, um etwas zu erdenken, dass es noch nicht gab. Wakanda halt, den Staat, den es jetzt zumindest im Marvel-Universum gibt.

Wieder zurück in der wirklichen Welt: In Allgemeinbegriffen denken können, das heißt zu wissen, dass es auch anders sein könnte. Weil ich in Allgemeinbegriffen denken kann, steht mir ein Möglichkeitshorizont zur Verfügung: Ich sehe, was ist, und begreife, dass es auch anders sein könnte. Dieses Bewusstsein, überhaupt oder auch anders zu können, nennt man Könnensbewusstsein. Ein solches unterstellen wir Menschen, beziehungsweise berücksichtigen (wieder!) die Möglichkeit einer Einschränkung dieses Könnensbewusstseins, Stichwort: Unzurechnungsfähigkeit. Doch darum soll es hier nicht gehen.

Am Beispiel vom Black Panther

Wir wollen endlich über die positive Freiheit sprechen, die »Freiheit zu«. Denn das Könnensbewusstsein mag zwar darstellen, dass wir – frei von inneren und äußeren Zwängen – alles können, wahlweise. Doch damit ist noch nichts über die tatsächliche Wahl gesagt: Was tun wir denn nun?

Die positive „Freiheit zu“, führt uns zur sogenannten qualifizierten Freiheit. Damit ist, im Gegensatz zur bloßen Möglichkeit das Moment der Verwirklichung von Freiheit gemeint. Wenn du tatsächlich ins Kino gehst, um Black Panther zu sehen, hast du die qualifiziert freiheitliche Entscheidung getroffen, deinen Abend so und nicht anders zu verbringen. Du kannst nicht gleichzeitig auf der Couch abhängen und Netflix schauen. Oder gar etwas weniger Faules machen, an diesem Abend. Du hast dich fürs Kino entschieden.

Das klingt jetzt nicht nach einer dramatischen Einschränkung, aber im Prinzip hast du damit schon deine Freiheit eingeschränkt, um deine Freiheit zu vergrößern. Du hast dich gewissen Unfreiheiten unterworfen – in diesem Kino sitzen, still sein zu müssen, rund 135 Minuten lang – um im Anschluss neue Freiheiten zu genießen. Mal abgesehen davon, dass du jetzt um das Wissen über den Inhalt dieses Films an sich reicher geworden bist, qualifiziert es dich dazu, an der öffentlichen Diskussion darüber teilzunehmen.

Von Fremdsprachen und Super Mario

Im Studium ist uns die qualifizierte Freiheit anhand einer Fremdsprache nähergebracht worden. In der Tat unterstreicht dieses Beispiel das Maß der Unfreiheit und Freiheit, von der hier die Rede ist, umso deutlicher: Wenn du dich entscheidest, eine Fremdsprache zu lernen, unterwirfst du dich damit diversen Unfreiheiten. Da ist etwa ein großer Teil deiner freien Zeit, den du zur Beschäftigung mit der Sprache aufwenden musst – und natürlich die Regeln dieser Sprache selbst. Du kannst dir die Grammatik nicht nach eigenen Vorstellungen gestalten, wenn du von anderen Sprechern der Sprache verstanden werden willst.

Die große Tragik am Leben ist bekanntlich dessen Kürze: Wir können unsere Fähigkeit zu qualifiziert freiheitlichen Entscheidungen nur auf eine kleine Auswahl an Themen und Tätigkeiten ausrichten – im Vergleich zur unglaublichen Vielfalt an Möglichkeiten. Da hat Super Mario einen klaren Vorteil, mit seinen vielen Leben.

Den Horizont erweitern

Sobald du nun die Fremdsprache einmal beherrscht, kannst du (je nach Sprache) mit vielen Millionen Menschen mehr auf der Welt in Kontakt treten und ein ganz neues Universum an Kulturgut erkunden. Der Horizont deiner Freiheit hat sich erweitert.

Im gleichen Sinne kann man die Unterordnung unter geltende Rechtsgesetze verstehen. Indem sich das Individuum entscheidet, sich an die Gesetze eines Rechtsstaates zu halten, schränkt es seine persönliche Freiheit ein. Dann ist nix mehr mit dem Nachbarn sein Auto klauen und bei Rot über die Ampel brettern. Durch diese Einschränkung meiner eigenen Freiheitlichkeit vergrößere ich im gleichen Zug die Freiheit aller Menschen, die ja irgendwie miteinander klarkommen müssen.

Darunter falle auch wieder ich selbst: Indem mein Nachbar sich entscheidet, sich an die Gesetze zu halten, kann ich unbesorgt bei Grün über die Ampel gehen, ohne Angst haben zu müssen, vom Nachbar mit meinem eigenen Auto weggeprescht zu werden. Durch die Anerkennung (also das Einverständnis) aller anderen gesetzestreuen Menschen habe ich persönlich die Freiheit, Dinge als mir zugehörig anzusehen: meine Straße, mein Zuhause, mein Blog.

Der Horizont eines jeden Menschens Freiheit hat sich erweitert. Jippie!

Mein Gedankengang zur Freiheit und die Blogbeiträge, die daraus resultierten, orientieren sich lose an dem Kapitel Freiheit als Grundbegriff der Philosophie überhaupt aus einem Skript des Moduls P2 der Fernuniversität Hagen. Diese hat besagtes Kapitel als PDF-Auszug hier öffentlich verfügbar gemacht.

Als Student der Philosophie bin ich noch ein Neuling auf diesem ehrwürdig alten Gebiet, falls dir Begriffe falsch gebraucht oder Ideen falsch vermittelt respektive verstanden scheinen, bitte nutze die Kommentarfunktion und korrigiere mich. Ebenso im Falle etwaiger Fragen, die wir gemeinsam erörtern können.

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