Takeaway Scenes – ein anonymes Performance-Projekt | Kurzfilme

The scenes. The rules. That’s it. Spartanische Website, ganz im Sinne des eigenen Dogma-Rahmens. Lars von Trier lässt grüßen. Den nennt wohl jede Person, die irgendwas über dieses Projekt schreibt: Die Takeaway Scenes. Doch Lars von Triers Manifest ist sowas von ’95. Neues Jahrtausend, neues Spiel, neue Regeln!

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Beitragsbild zu »Takeaway Scenes«

10 Regeln, 0 Schnitte

Bei den Takeaway Scenes handelt es sich um ein »anonymes Performance Projekt«. Das Mantra lautet:

Creating without claiming
Doing without taking credit
Guiding without interfering
This is primal virtue

Geschmeidige 10 Regeln geben sich die Filmschaffenden. Hier eine kleine Auswahl:

  1. Zwei bis fünf Schauspieler, keine Ausnahmen.
  2. Das Drehbuch muss von einem Bühnenstück adaptiert oder selbstgeschrieben sein.
  3. Keine Schnitte, keine Tricks – die Szene muss in einem Take eingefangen werden.

Insbesondere der One-Take-Aspekt übt eine große Faszination aus. Schnittloses Kino, das hat im großen Stil der Spielfilm Victoria (2015) von Sebastian Schipper bewiesen, da können magische Momente entstehen. Und so ist es auch bei den Takeaway Scenes, die 7-8 Minuten lang sind und ganz unterschiedliche Kulissen und Charaktere zusammenbringen. Aktuell – Sommer 2019 – gibt es 7 Szenen.

Die Takeaway Scenes

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