MANHATTAN mit Mariel Hemingway, Meryl Streep | Film 1979 | Kritik

Eine romantische Schwarzweiß-Komödie aus den späten 1970er Jahren. Neurotische Intellektuelle im Großstadt-Getummel, seichte Unterhaltung, viel Blah Blah – das ist Manhattan. Für manche »der Gipfel seiner Karriere« (Frankfurter Rundschau). Andere weinten während des gesamten Films. Was hat es damit auf sich? Zum Inhalt: Im New Yorker Stadtteil Manhattan treibt sich der 42-jährige Isaac Davis (Woody …

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Was wird aus den Dingen im Film? · Stanley Cavell | Essay 1978

In dem Sammelband Philosophie des Films (2005) fasst der Herausgeber Dimitri Liebsch einige Grundlagentexte von – einschließlich ihm selbst – 10 Philosophen zusammen (allesamt Männer), die im 20. Jahrhundert zum Thema »Film« schrieben. Im Folgenden soll der Beitrag von Stanley Cavell besprochen werden: Was wird aus den Dingen im Film? Für besagten Band wurde der …

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Perfumed Nightmare · von Kidlat Tahimik | Film 1977 | Kritik

Perfumed Nightmare (im Original: Mababangong Bangungot) ist ein 93-minütiger, quasi-autobiografischer Spielfilm. Regie führte der philippinische Drehbuchautor, Filmemacher und Schauspieler Kidlat Tahimik (*1942). Uraufgeführt auf den Internationalen Filmfestspielen in Berlin, erhielt Perfumed Nightmare dort den FIPRESCI-Preis. Seither gilt der Film als »eines der originellsten und poetischsten Werke des Kinos, das in den 70er Jahren entstanden ist«. …

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A Casing Shelved · von Michael Snow | Film 1970 | Kunstphilosophie

A Casing Shelved ist ein Film von Michael Snow, einem kanadischen Filmemacher, Künstler und Musiker. Er zeigt uns, 45 Minuten lang, ein einziges Farbdia von einem prall gefüllten Regal. In der Tonspur erklärt Snow uns Stück für Stück und mit autobiographischem Anstrich, was wir da gerade betrachten. Zwischen trivial und bedeutsam In und an dem …

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MEINE NACHT BEI MAUD mit Françoise Fabian | Film 1969 | Kritik

Einem Zyklus aus sechs Filmen mit dem übergeordneten Titel Sechs moralische Erzählungen entspringt das Werk Meine Nacht bei Maud (1969) von Éric Rohmer – einem Mann, der seinen Namen selbst wählte, wie das Mädchen in Greta Gerwigs Lady Bird. »Einfach weil er mir gefiel«, so Rohmer, der Zeit seines Lebens ein unglaublich fleißiger Filmschaffender und …

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URZĄD / DAS AMT von Krzysztof Kieślowski | Kurzfilm 1966 | Kritik

Urząd / Das Amt ist ein dokumentarischer Kurzfilm des Regisseurs Krzysztof Kieślowski (Przypadek / Der Zufall möglicherweise) aus dem Jahr 1966. Es handelt sich um die erste Regie-Arbeit im Dokumentarischen des zu der Zeit etwa 24-jährigen Studenten an der Staatlichen Hochschule für Film, Fernsehen und Theater in Łódź. Dieses Debüt wirft einen beobachtenden Blick auf …

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8 1/2 – Achteinhalb · mit Anouk Aimée | Film 1963 | Kritik

Im Folgenden geht es um das wohl bekannteste, womöglich beste Werk des italienischen Regisseurs Federico Fellini: 8 1/2 – Achteinhalb. Neben Marcello Mastroianni treten darin unter anderem Claudia Cardinale (Das Mädchen mit dem leichten Gepäck) und Anouk Aimée (Lola) auf. Letztere spielt Luisa Anselmi, die Ehefrau des an sich selbst zerbrechenden Künstlers. Was ist eigentlich …

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Warum schreibe ich? · zum Antrieb von George Orwell | Essay 1946

Beamter für die britische Kolonialpolizei und Soldat im Spanischen Bürgerkrieg. Das sind zwei Stationen im Leben eines Mannes, der als Eric Arthur Blair geboren und als George Orwell weltberühmt wurde. Heute geht es um sein Essay Warum schreibe ich?. Seine Antworten nämlich sind so persönlich wie allgemein gültig: Warum schreibt man überhaupt? Den Schriftsteller George …

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Das Leben meiner Mutter · von Oskar Maria Graf | Buch 1940 | Kritik

Was eine Milieustudie ist, kann man wunderbar an diesem Buch zeigen: Das Leben meiner Mutter ist eine Art Autobiografie, allein, dass der Autor selbst erst so ungefähr in der Mitte des Buches zur Welt kommt – »was zuvor geschah«, das hat er recherchiert und rekonstruiert und damit dem eigentlichen Helden seiner Geschichte ein bemerkenswertes Denkmal …

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Die Stellung des Menschen im Kosmos, Max Scheler | Buch 1928

Sie gilt als eine der grundlegenden Schriften zur Philosophischen Anthropologie im 20. Jahrhundert: Max Schelers Die Stellung des Menschen im Kosmos (1928) beschäftigt sich mit der klassisch-anthropologischen Frage »Was ist der Mensch?«. Oder mit seinen Worten: Wie war es möglich, »daß sich dieses schon fast zum Tode verurteilte Wesen, dieses kranke, zurückgebliebene, leidende Tier mit der …

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Die Stufen des Organischen und der Mensch, Helmuth Plessner | 1928

Nach jahrhundertelangem Hinterfragen, was denn »der Mensch« eigentlich sei, so als ein Lebewesen von vielen und doch einzigartig, da hatte man endlich einen Begriff für solches Grübeln: Philosophische Anthropologie. Das ist seit den 1920er Jahren die Wissenschaft, die das Wesen des Menschen zum Thema hat. Doch seit den 1980er Jahren bestimmen zunehmend Cyborgs und Co …

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