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STRANGER THINGS · Update zu Staffel 3 | Serie 2016-19 | Kritik

Zuletzt aktualisiert am 20. Februar 2019 um 9:01

Die Brüder Matt und Ross Duffer haben in dem Alter, in dem die Kinder-Clique aus Stranger Things monströse Abenteuer erlebt, bereits mit einer Hi8-Videokamera erste kleine Filme gedreht. Mit besagter Mystery-Serie wurde das Brüder-Duo inzwischen international bekannt. Am 4. Juli 2019 startet bei Netflix die dritte Staffel.

Hinweis: Dieser Blogbeitrag enthält keine Spoiler zu Stranger Things. Aktuelle legale Streaming-Möglichkeiten der Serie gibt’s hier.

Schauspielerin Millie Bobby Brown in der Serie »Stranger Things« | Bild: Netflix

Mystery im 80er-Jahre-Mantel

Zum Inhalt: Anfang der 80er Jahre in der fiktiven Kleinstadt Hawkins – irgendwo in Indiana. Das Leben des Jungen Will Byers (Noah Schnapp) dreht sich um seine kleine Familie – die alleinerziehende Mutter Joyce (Winona Ryder) und den älteren Bruder Jonathan (Charlie Heaton) – sowie um seine drei besten Freunde (obwohl man natürlich nur einen besten Freund haben kann, aber das wird in der Serie geklärt). Zu viert sind die Jungs Will, Lucas, Dustin und Mike eigentlich ein unschlagbares Team. Doch eines Tages verschwindet Will spurlos – und stattdessen taucht ein Mädchen auf (Millie Bobby Brown), das die Nummer 11 auf den Arm tätowiert hat. Eine Reihe sehr »stranger« Ereignisse nimmt seinen Lauf.

Die Mystery-Serie Stranger Things kommt in einem wohligen 80er-Jahre-Look und -Feeling daher. Nicht nur, was die zeitliche Verortung der Handlung angeht, sondern rundum, vom stylischen Intro bis zum stimmigen Score. Auch Referenzen an die 80er (sowie die 70er) Jahre sind über die bis dato zwei Staffeln reichlich gestreut, von A wie Altered State (1980) von Ken Russell – was das Thema sensorische Deprivation angeht – bis Z… oh, nein… V wie Videodrome (1983) von David Cronenberg – hinsichtlich einer markant hervortretenden Wand (ohne hier zu viel verraten zu wollen).

Lesetipp: Ein ausführliches A-Z aller großen Filmreferenzen zu Stranger Things liefert Scott Tobias (Vulture), auf Englisch.

Starke Kids und große Namen

Stranger Things ist ein echtes Herzensprojekt für Liebhaber*innen des Horror- und Mystery-Genres und all seiner Klassiker, in die sich die Serie unmittelbar einreiht. Abgesehen von einem etwas blassen Bösewicht in Staffel 1 bekommt man es hier mit einer ganzen Reihe interessanter, witziger Figuren zu tun, die von sichtlich spielfreudigen Darsteller*innen verkörpert werden.

Darunter, angesichts der vielen Kinderrollen, etliche »Neuentdeckungen«. Insbesondere Gaten Matarazzo als Dustin und Millie Bobby Brown als mysteriöses Mädchen hinterlassen einen starken Eindruck. Auf erwachsener Seite ist die Serie mit Winona Ryder (Edward mit den Scherenhänden, Night on Earth) und David Harbour (Zeiten des Aufruhrs) starbesetzt.

Fazit zu Stranger Things

Der Produktionsaufwand dieser Serie ist state of the arts – mit ziemlich coolen Kulissen und Kreaturen. Allein beim CGI-Schleim fallen die Computereffekte zuweilen negativ auf, was jedoch angesichts der 80er-Jahre-Settings leicht zu entschuldigen ist. In der Montage wird gelegentlich von unnötigen Rückblenden Gebrauch gemacht, doch auch das ist Jammern auf hohem Niveau. Insgesamt bietet Stranger Things ein echt spannendes und super unterhaltsames Seherlebnis – und zwar in Staffel 1 und Staffel 2 gleichermaßen.

Vorsicht, Spoiler! Damit Staffel1-2 spannend bleiben, sollte man sich das Poster zu Staffel 3 vorher nicht anschauen.

Update zu Stranger Things · Staffel 3

Diesen Sommer geht’s weiter! Am 4. Juli 2019 soll die dritte Staffel zu Stranger Things mit 8 neuen Folgen an den Start gehen. Das entsprechende Poster dazu hält sich mit Infos zurück: Wir sehen die Kids ein Feuerwerk abfeiern, dazu der Schriftzug: »One summer can change everything.« Lassen wir uns überraschen!

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